Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Mittagsjournal

Hören
 



05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


0 Wertungen:      Bewerten

06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Schönheit im Alter". Arnold Mettnitzer, Psychotherapeut und Theologe macht sich Gedanken über die Schönheit im Herbst des Lebens. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Das Alter macht alt, sonst gar nichts", sagt der norwegische Erzähler Knut Hamsun (1859 - 1952). Demgegenüber aber behaupten die Italiener: "Das Alter ist die Transparenz des Lichts!" Damit meinen sie, dass ein Mensch, geläutert durch all seine Erfahrungen hindurch, niemals so durchsichtig und klar, so schön ist, wie im Herbst seines Lebens. In einer Gesellschaft, die darum weiß, wachsen Achtsamkeit, Wertschätzung und Dankbarkeit bis zum letzten Atemzug. Im Herbst des Jahres macht sich der Psychotherapeut und katholische Theologe Arnold Mettnitzer "Gedanken für den Tag" über die Schönheit im Herbst des Lebens.


11 Wertungen:      Bewerten

07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


0 Wertungen:      Bewerten

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

07.52 Uhr

 

 

Leporello


3 Wertungen:      Bewerten

08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


0 Wertungen:      Bewerten

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Stefanie Maderthaner. Leopolditag Fasslrutsch'n am Leopolditag in Klosterneuburg geht nur einzeln. Einzige Ausnahme: ein Elternteil mit kleinem Kind. Paarweise tauchen dafür im Pasticcio am "Leopolditag" die Stücke auf: Barockes sucht sich einen Partner aus der Epoche, Camille Saint- Saens erscheint doppelt, und auch Franz Schubert findet einen kongenialen Kollegen, der zu ihm passt: Alexander Borodin. Einsam aber bleibt die linke Hand des französischen Pianisten Michel Beroff, und dabei trotzdem höchst virtuos und von sämtlichen "Paarläufen" unbeeindruckt.


9 Wertungen:      Bewerten

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Gemüseernte in der kalten Jahreszeit. Die Biogärtnerin Doris Kampas spricht über die ganzjährige Nutzung von Hochbeeten Teil 5: Kräuter und Wurzelgemüse im Überfluss Gestaltung: Ilse Huber Wenn die Tage kürzer werden und die Temperatur sinkt, neigt sich die Erntezeit normalerweise langsam dem Ende zu. Nicht so bei einem Hochbeet: Bei insgesamt 80 Zentimeter hoch aufgeschütteten Schichten, die aus unterschiedlichen Materialen zusammengesetzt sind, bleibt die Wärme, die Durchlüftung und die Funktionalität des Beetes auch in der kalten Jahreszeit erhalten. Natürlich muss das Hochbeet vor Frost geschützt werden, aber besonders Blatt- und Wurzelgemüse eignet sich für die frische Ernte. Auch Kräuter und Zwiebelpflanzen sind möglich. Die Palette von Salaten und Blattgemüse - hier sind die Asia-Sorten wie Pak-Choi und andere Kohlsorten besonders zu empfehlen - erweitert das gewöhnliche Supermarkt-Angebot in der kalten Jahreszeit.


22 Wertungen:      Bewerten

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

09.05 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl


2 Wertungen:      Bewerten

09.42 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


0 Wertungen:      Bewerten

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

10.05 Uhr

 

 

Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt

LUX - Musikalische Klangvisionen mit dem Linzer Jeunesse Chor +++ Neue Ausbildungswege in Kärnten: Das KONSE wird zur Privatuniversität +++ I Love Pop - Die neue CD des New Piano Trio. Präsentation: Eva Teimel Musikalische Klangvisionen mit dem Linzer Jeunesse Chor LUX - das Licht diente in vielen Religionen als Symbol für das Göttliche. Insofern findet sich LUX - das Licht in vielen Kompositionen quer durch die gesamte Musikgeschichte. Komponisten zeichnen aber sämtliche Lichterscheinungen vom Morgen- bis zum Abendrot und bis hin zum magischen Nordlicht in ihren Werken nach. Wolfgang Mayrhofer hat mit seinem Jeunesse Chor Linz viele dieser Werke im Repertoire. In zwei Konzertprogrammen reiste er mit lichtvollen Werken durch die Jahrhunderte, eines dieser beiden Programme war beim Publikum derart erfolgreich, dass es nun auch auf CD gebannt wurde. Sie nennt sich: "LUX - Klangvisionen vom Mittelalter bis in die Gegenwart". (Gestaltung: Alice Ertlbauer-Camerer) "Gustav Mahler Privatuniversität für Musik" in Klagenfurt Kärnten hat seit wenigen Wochen eine Musikuniversität, die "Gustav Mahler Privatuniversität für Musik". Hervorgegangen ist diese aus dem Kärntner Landeskonservatorium - einer Einrichtung, die sich seit vielen Jahrzehnten um die musikalisch-künstlerische Ausbildung der Jugend kümmert. Die jüngste Musikuniversität Österreichs bietet vier Studienrichtungen, je ein Bachelor- und Masterstudium in IGP ("Instrumental- und Gesangspädagogik") und "Musikalischer Aufführungskunst", wobei man besonderen Wert auf Internationalität und Interregionalität besonders im Alpe-Adria-Raum legt. (Gestaltung: Angelika Benke) "I love Pop" Wer hat Angst vor Pop? Das New Piano Trio definitiv nicht. Was für manch einen eingefleischten "Klassik"-Liebhaber für Stirnrunzeln sorgen mag, ist für die drei Musiker des Klaviertrios selbstverständlich - sie haben die Brücke zu einer Kultur geschlagen, die mitunter nicht immer ernst genommen wird. Die drei Mitglieder des Ensembles - der Geiger Florian Willeitner, der Cellist Ivan Turkalj und der Pianist Alexander Wienand - sind Musiker jener klassisch ausgebildeten Generation, die das Genredenken längst hinter sich gelassen hat. Ihr neues gemeinsames Album ist eine Liebeserklärung an den Pop, das typische Elemente und Sujets der Popkultur nicht scheut, sondern vielmehr in neues kammermusikalisches Licht rückt. Und dabei einen ganz eigenen Sound entstehen lässt. (Gestaltung: Eva Teimel)


0 Wertungen:      Bewerten

11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten - Neue Literatur aus Österreich

"Die Dauer der Scham". Von Mario Hladicz. Es liest Daniel Doujenis. Gestaltung: Ilse Amenitsch Ein Loch im Parkett, das die ganze Wohnung zu verschlucken droht oder die Vorstellung, plötzlich obdachlos zu sein: "Ein Obdachloser nimmt uns beiseite und redet uns gut zu; noch hätten wir weiße Zähne, aber das gebe sich mit der Zeit, und auch die Scham gehe irgendwann vorbei". Mario Hladicz' Erzähldebüt vereint Skurilles, Träume, Wünsche und Hoffnungen, und er verpackt seine Geschichten in ein Stimmungsspektrum von poetisch-schaurig bis zu einem heiteren Einfangen von Eitelkeit und Selbstkritik: "Während des gesamten Wegs zu diesem wichtigen Termin wurde er das Gefühl nicht los, dass ihm an den Mundwinkeln noch immer vereinzelt Essensreste klebten, die ihm seine Mutter nicht abgewischt hatte, vor über dreißig Jahren". Mario Hladicz wurde 1984 in Graz geboren, studierte Germanistik und hat bisher Prosa und Lyrik in diversen Literaturzeitschriften (u. a. LICHTUNGEN, Podium) und Anthologien veröffentlicht. 2014 erhielt er den Literaturförderungspreis der Stadt Graz. 2017 erschien sein Lyrikband "Gedichte zwischen Uhr und Bett".


0 Wertungen:      Bewerten

11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helene Breisach. Die Wiederentdeckung der Clarinette d'amour. Thurn und Taxis - der Name steht, ganz klar, für die Gründung des Postwesens. Aber auch im Musikwesen haben die Fürsten von Thurn und Taxis einmal ganz oben mitgemischt: Die Kapelle am Hof in Regensburg gehörte im 18. Jahrhundert zu den führenden Orchestern, spielte in einer Liga mit Mannheim oder Eisenstadt. Einer der Musiker, die Karl Anselm von Thurn und Taxis beschäftigte, war der Belgier Henri Joseph de Croes (1758-1842). Er schrieb unter anderem für die Clarinette d'amour, eine Spezialform der Klarinette - mit birnenförmigem Schalltrichter und einem besonders weichen, honigsüßen Klang. Mit den Umbrüchen an der Wende zum 19. Jahrhundert gingen den Fürsten Geld und Muße aus - damit verschwanden auch ihre speziellen musikalischen Biotope. In der Hofbibliothek in Regensburg blieb das Notenmaterial von damals aber fast vollständig erhalten. Vlad Weverbergh, Klarinettist und künstlerischer Leiter des belgischen Terra Nova Collective, hat einige Werke aus diesem Schatz mit seinem Ensemble eingespielt: zwei Symphonien, ein Fagottkonzert sowie Musik für Clarinette d'amour. Eine überaus lohnende Wiederentdeckung.


1 Wertung:      Bewerten

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


0 Wertungen:      Bewerten

13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


0 Wertungen:      Bewerten

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

14.05 Uhr

 

 

In Concert

Fundstück aus dem ORF-Archiv: Swing-Legende Teddy Wilson solo. Gestaltung: Klaus Wienerroither Nein, die Oscar-Pettiford-Komposition "Swingin' Till The Girls Come Home" hat der legendäre Jazzpianist Teddy Wilson am 30. November 1976 im Wiener Porrhaus nicht gespielt. Sechs Tage, nachdem er seinen 64. Geburtstag gefeiert hat, gastiert der 1986 verstorbene Wilson als Solist in der Bundeshauptstadt. Er huldigt bei seinem Auftritt unter anderem dem Tastenkollegen Duke Ellington, George Gershwin, Fats Waller und George Shearing und präsentiert sich als Meister des Stride-Pianos. Wilson, der vielleicht einflussreichste Pianist der Swing-Ära, berühmt auch dank seiner Comboaufnahmen mit dem "King of Swing" Benny Goodman, ist in einem kostbaren Mitschnitt aus dem ORF-Archiv zu hören.


0 Wertungen:      Bewerten

15.30 Uhr

 

 

Moment - Kulinarium

Radieschen, schwarzer Rettich, Daikon Co Vom kreativen Umgang von Köchen mit Rettich und seinen Verwandten In der traditionellen Küche fristet der Rettich ein bescheidenes Dasein. Radieschen gibt es aufs Butterbrot und zum Salat, den weißen oder schwarzen Rettich isst man als "Radisalat" zum Schweinsbraten oder als gesalzenen Radi zum Bier. Letzterer wird im Müllnerbräu in der Stadt Salzburg frisch in Form gehobelt. Den schwarzen Rettich verarbeitet man zu Hustensaft. In Asien macht man aus dem weißen Rettich - dem Daikon - Kimchi, man dünstet oder schmort ihn und kocht ihn in der Suppe. Kreative Köche setzen sich auch hierzulande zunehmend mit dem Rettich und seinen Verwandten auseinander. Für Vorspeisen marinieren Köche das Gemüse, sie fermentieren es, sie entsaften die Wurzeln und kombinieren die Ergebnisse mit rohen Radieschen. Paul Ivic vom Restaurant Tian verkostet seine verschiedenfarbigen Rettichvarianten zunächst von der Wurzel bis zum Blatt bevor er damit in die Küche geht. Haubenkoch Thomas Hofer vom Mühlviertel bringt unter anderen Streifen vom Rettich als Kipferl auf den Teller, gefüllt mit Kartoffelpüree Gestaltung: Ernst Weber Kostnotizen: Die Autorinnen Daniela Dejnega und Luzia Schrampf über "111 Weine aus Österreich, die man getrunken haben muss" Gestaltung: Alexander Bachl


6 Wertungen:      Bewerten

15.55 Uhr

 

 

Schon gehört? Tipps für Klein und Groß


0 Wertungen:      Bewerten

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

16.05 Uhr

 

 

Da capo: Im Gespräch

"Zeig mir deinen Papa" - Rosa Lyon im Gespräch mit der Ökonomin Alyssa Schneebaum Warum verdienen Männer besser als Frauen? Weil sie eklatant mehr unbezahlte Arbeit verrichten? Weil Frauen weniger arbeiten? Weil sie andere Arbeit verrichten als Männer? Nur: warum? Sind es die biologischen Unterschiede? Die Hormone? Oder geht es um soziale Normen und Rollen? Das beginnt schon sehr früh: Spielsachen für Buben sind oft kompetitiv und aggressionsfördernd, während für Mädchen Schönheit, soziale Beziehungen und Pflege zentral zu sein haben. Das ist tatsächlich immer noch so. Und das hat Auswirkungen auf das spätere Leben - auch auf das ökonomische. Denn die Interessen und Fähigkeiten, die wir entwickeln, beeinflussen unsere Erwartungen an uns selbst und unser Leben. Sprich, ob und was wir studieren, wo und wie wir arbeiten, wie viele Stunden wir arbeiten, wer die Kinder betreut, und wie hoch die Pension einmal sein wird. Dass Frauen öfter arm sind, besonders im Alter, sollte uns nicht überraschen. Und wie ändern wir das? Alyssa Schneebaum hat Gender Forschung und Wirtschaft zusammengebracht - sie erforscht diese und ähnliche Fragen mit europäischen und amerikanischen Daten. Im Gespräch mit Rosa Lyon wagt Alyssa Schneebaum einen Blick in die Zukunft.


3 Wertungen:      Bewerten

17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


0 Wertungen:      Bewerten

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


9 Wertungen:      Bewerten

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Wolfgang Schlag.


15 Wertungen:      Bewerten

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Der Weg zur deutschen Einheit. Mit Rolf Steininger, emeritierter Professor am Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck und Publizist Gestaltung: Hanna Ronzheimer Am Abend des 9. November 1989 schrieb der Ostberliner SED-Funktionär Günter Schabowski versehentlich Geschichte. Kurz vor dem Ende einer Pressekonferenz zu einer neuen Regelung für die Ausreise aus der DDR geriet er ins Stolpern. Mehrere Korrespondenten hatten gefragt, ab wann denn die gerade verkündete neue Regelung gelten solle? Schabowski blätterte nervös in seinen Papieren und brachte schließlich jenen gestammelten Satz heraus, der das Ende der DDR einleitete: "Das tritt nach meiner Kenntnis ... ist das sofort, unverzüglich." Tausende Menschen machten sich noch in dieser Nacht auf den Weg an die Grenzübergänge. Millionen Westdeutsche verfolgten im Fernsehen mit, wie nach 28 Jahren die Mauer fiel. Wie sich Ost- und Westdeutsche in Berlin umarmten und feierten. Dem vorausgegangen war ein Scheitern des politischen Systems der DDR und auch der Sowjetunion. Letztere hatte zwar seit 1985 mit Gorbatschow einen Wandel eingeleitet, doch der kam zu spät, sind sich Politikwissenschafter/innen und Historiker/innen einig. Er führte letztendlich zum Zerfall der Sowjetunion in Einzelstaaten, zum Erstarken der Solidarnosc in Polen und zu den Entwicklungen in Ungarn, die die Mauer zum Bröckeln brachten. Die Ungarn bekamen Reisepässe und durften ab 1988 legal in den Westen ausreisen. Ungarns Beitritt zur Genfer Flüchtlingskonvention im März 1989 bedeutete für DDR-Flüchtlinge, dass sie ab nun nicht mehr in ihr Heimatland abgeschoben würden. Bereits beim Paneuropäischen Picknick im August 1989 in der Nähe von Sopron flohen hunderte DDR-Bürger/innen in den Westen. "Es wächst zusammen, was zusammen gehört", lautete der Kommentar des deutschen Altkanzlers Willy Brandt. Eine Prophezeiung, die 30 Jahre später kritisch betrachtet werden muss.


4 Wertungen:      Bewerten

18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


0 Wertungen:      Bewerten

18.20 Uhr

 

 

Europa-Journal


1 Wertung:      Bewerten

18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

19.05 Uhr

 

 

matrix - computer neue medien

Computersimulationen für heikle Einsätze Gestaltung: Sarah Kriesche Virtual Reality assoziieren viele Menschen vorrangig mit Spielen. Man setzt sich eine Brille auf, die einen akustisch und visuell von der Außenwelt abschirmt, und kann so komplett ins Spiel eintauchen und als Adler über Städte fliegen oder als Geist durch ein Internat spuken. Beim Bundesheer macht man sich die Technologie zunutze, um heikle, mitunter lebensbedrohliche Szenarien durchspielen zu können. Sowohl bei der Offiziersausbildung als auch beim ABC-Training sind sogenannte "Mixed Reality"-Systeme probeweise im Einsatz. Die Simulationen, die derzeit noch in Entwicklung sind, sollen eine vergleichsweise kostengünstige Alternative bieten, um heikle Situationen üben zu können, die in der Realität nur schwer zu trainieren sind. Vom Flugzeug, das eine unbekannte Substanz über einer Stadt versprüht, einem Kind, das sich in einem Minenfeld befindet, bis zur Explosion in einer Chemiefabrik: Die virtuellen Szenarien verlangen eine schnelle Reaktion und perfekte Koordination. Einen Spielraum für falsche Entscheidungen gibt es nicht. Mit der Entwicklung eines Systems, das im ABC-Bereich derartige Trainingsszenarien ermöglicht zählt das Österreichische Bundesheer zu den technologischen Vorreitern, weshalb sie im Oktober, im Rahmen des NATO-Seminars "Modelling Simulation Centre of Excellence" auch eingeladen waren, ihren Prototypen zu präsentieren. Eine Reportage von Sarah Kriesche. Redaktion: Franz Zeller Moderation: Wolfgang Ritschl


1 Wertung:      Bewerten

19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Dirigent: Mariss Jansons; Rudolf Buchbinder, Klavier. Carl Maria von Weber: Ouvertüre zur romantischen Oper "Euryanthe" op. 81 * Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 * Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93 (aufgenommen am 28. Oktober im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) Mariss Jansons dirigiert die monumentale Zehnte Symphonie von Dmitrij Schostakowitsch - Das düstere Werk schrieb Schostakowitsch wenige Monate nach dem Tod Stalins 1953 - eine Abrechnung mit dem Diktator und seinem Terror-Regime, unter dem Schostakowitsch so gelitten hatte. Später deutete er sogar an, im aggressiven Scherzo die Fratze Stalins gezeichnet zu haben. All seine Schostakowitsch-Erfahrung kann Jansons in diesem Bekenntniswerk, das den grüblerisch-tragischen Grundton nur gegen Ende überspielt, einbringen. Zuvor gibt es ein Wiedersehen mit dem österreichischen Pianisten Rudolf Buchbinder, der als Spezialist für die Wiener Klassik gilt. Diesmal spielt Buchbinder das zweite Klavierkonzert von Beethoven, das den Komponisten auf seinem spannenden Weg vom mozartisch leichten Ton zu seiner eigenen Expressivität zeigt. Und an den Anfang stellt Jansons die Ouvertüre zu Carl Maria von Webers romantischer Oper ?Euryanthe? - mit ihrem brillanten Schwung ein perfekter Auftakt. (BR Klassik)


2 Wertungen:      Bewerten

21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


0 Wertungen:      Bewerten

22.08 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


0 Wertungen:      Bewerten

22.23 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl


2 Wertungen:      Bewerten

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Studio Dan Gäste im Wiener Porgy Bess. Gestaltung: Marlene Schnedl Studio Dan äußerte sich im Rahmen eines Jeunesse Special am 11. Oktober im Wiener Porgy Bess zur Weltlage; die Formation nähert sich dem politischen Statement und macht was sie machen muss: Musik. Studio Dan wurde 2005 von Daniel Riegler im Rahmen des ersten Festivals der JazzWerkstatt Wien gegründet. Das Ensemble hat als Big Band begonnen und tritt mittlerweile, dem Anlass entsprechend, in verschieden großen Formationen auf. Die Gruppe bewegt sich an den Grenzlinien avancierter Spielformen experimenteller und zeitgenössischer Musik. Im Porgy Bess flochten Studio Dan und Gäste noch Klangkunst, elektronische Tanzmusik und offene Formen mit ein. Die Texte von Karolina Preuschl pendeln zwischen Frontalangriff ("Land in Sicht, Land außer sich") und Social-DaDa ("Michel Hunziker reißt die Hose"). Mit dabei sind noch der Klangkünstler und Elektronikmusiker Nik Hummer und der Schlagzeugquerdenker Bernd Breuer. Mit Cello, Posaune, Bassklarinette, Kontrafagott - neben Flöte, Geige und Rhythmusgruppe - ist die Produktion von einer dunkleren Instrumentierung geprägt. Daniel Riegler hat SOS 2019 für das Ensemble komponiert und weiterentwickelt. Ein weiteres Highlight im Wiener Porgy Bess galt Studio Dans musikalischer Ehrung des New Yorkers Julius Eastman (1940-1990). Eastman war ein afroamerikanischer Komponist, Pianist Sänger und Tänzer; seine Musik folgte, wie er es nannte, einem "organischen" Prinzip, demzufolge jeder neue Abschnitt eines Werkes alle Informationen der vorangegangenen Abschnitte enthalten sollte, auch wenn manchmal "die Informationen schrittweise und nach logischen Prozessen folgend ausgelassen werden können". Dieses Prinzip findet sich in den um 1979 entstandenen Werken für vier Klaviere ausgeführt, in "Gay Guerilla" etwa, auch von Studio Dan interpretiert. Martin Luthers Hymne "A Mighty Fortress Is Our God" wird in diesem Stück zu einem Manifest für die Lesben- und Schwulenbewegung. Eastmans Stücke werden der Minimal Music zugerechnet. Mangelnde adäquate beruflichen Möglichkeiten und seine zunehmende Alkohol- und Drogensucht nach 1983 bewirkten allerdings, dass Eastman sein Leben nicht mehr unter Kontrolle bekam. Unbemerkt von der Öffentlichkeit verstarb er 1990 in seinem 50. Lebensjahr. Erst in den vergangenen Jahren wurde sein Werk von mehreren Festivals wiederentdeckt.


16 Wertungen:      Bewerten

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

00.05 Uhr

 

 

Intrada

Österreichs Musizierende im Porträt. (Wiederholung von 10:05 Uhr).


3 Wertungen:      Bewerten

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Nina Strehlein Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten


7 Wertungen:      Bewerten