Jetzt läuft auf Ö1:

Guten Morgen Österreich

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Die größte Katastrophe ist das Vergessen", meint Maria Katharina Moser, Direktorin der evangelischen Hilfsorganisation Diakonie, anlässlich des Tages der Humanitären Hilfe. - Gestaltung: Alexandra Mantler Seit 50 Jahren hilft die Diakonie Österreich nach Katastrophen. Maria Katharina Moser, ihre Direktorin, erzählt anlässlich des Tages der Humanitären Hilfe am 19. August Geschichten aus Ländern, wo sie mit Menschen, die Katastrophen erlebt und gemeistert haben, ins Gespräch gekommen ist (Libanon, Philippinen, Haiti). Eine Besonderheit der Diakonie Katastrophenhilfe ist die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen. Zumeist sind es diese Grassroots-Organisationen, die bereits lange vor der Katastrophe vor Ort aktiv sind, und auch lange danach die Menschen beim Wiederaufbau unterstützen. Krieg und Flucht sind die humanitären Katastrophen, die oft drohen, vergessen zu werden. Denn, so Maria Katharina Moser, das Vergessen ist die größte Katastrophe.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.55 Uhr

 

 

Ö1 Talentebörse

Junge Künstlerinnen und Künstler im Porträt: Johanna Wallroth, Sopran In ihrer schwedischen Heimat sang sie bereits im Opernkinderchor und absolvierte eine Ballettausbildung, vor drei Jahren kam Johanna Wallroth nach Wien, um hier an der Universität für Musik und darstellende Kunst ihr Gesangsstudium bei Margit Klaushofer fortzusetzen. Auf der Bühne sang die 1993 in Stockholm geborene Sopranistin bereits u.a. Susanna in Mozarts "Le Nozze di Figaro" und Pamina in der "Zauberflöte". - Gestaltung: Eva Teimel, Claudia Gschweitl


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Otto Brusatti. Manchmal gibt es wirklich gute Musik (im Gegensatz zu rund 99% an gemachter oder gesendeter schlechter). Zum Beispiel von Mozart, Bach oder Schubert - im Pasticcio zum Beispiel.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Biologe Stefan Brameshuber und die Biologin Verena Gfrerer über die Steinkrebse. Teil 1: Ein Bach im Steirischen Salzkammergut. Gestaltung: Renate Pliem Sie sind olivgrün-braun, haben einen harten Panzer und gekörnte große Scheren: Die Steinkrebse sind in unseren heimischen Gewässern selten geworden. Im Steirischen Salzkammergut gibt es noch intakte unverbaute Bäche und so die idealen Lebensräume für Steinkrebse. Der Biologe Stefan Brameshuber und die Biologin Verena Gfrerer kartieren seit einigen Jahren die dortigen Steinkrebs-Bestände und stellen die Populationsgrößen fest. Die Tiere sind nachtaktiv und daher findet die Arbeit der Forscher/innen auch vorwiegend in der Dämmerung oder im Dunkeln statt. Mit Stirnlampen suchen sie nach entlegenen Steinkrebs-Habitaten, durchwaten Bäche, bestimmen und vermessen die Scherentiere. Eine große Gefahr für die Steinkrebse stellt die Krebspest dar, die in den 1970er Jahren mit dem amerikanischen Signalkrebs eingeschleppt wurde. Diese Krankheit brachte schon etliche heimische Steinkrebs-Populationen zum Erliegen. Der Signalkrebs ist zwar Überträger, selbst aber gegen die Krebspest teilweise immun. Außerdem ist er konkurrenzstärker als die heimischen Krebse. "Das Wichtigste ist Aufklärung", sagt Verena Gfrerer. Denn nicht nur die Krebse, sondern auch Wildtiere oder Angler können die tödlichen Zoosporen ins Gewässer eintragen. Die Biolog/innen verwenden bei ihrer Arbeit immer Desinfektionsmittel und mehrere Paar Gummistiefel, um die Krebspest nicht zu übertragen.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Zukunft im Jetzt

Über die Wirkung von Prognosen (1). Gestaltung: Mariann Unterluggauer. Es gibt Vorhersagen, die vor Entwicklungen warnen und zum Handeln animieren: Zum Beispiel die Berechnung der Ressourcenknappheit von Öl und Wasser. Andere hingegen dienen der Erhöhung der technischen Entwicklung. Wie zum Beispiel die Meldung: 2013 wird das menschliche Gehirn am Markt um 1.000 US-Dollar zu haben sein. Das meinte der Computerwissenschafter Ray Kurzweil 2006. Rückblickend weiß man es besser. Ray Kurzweil hat die Vorhersage jedenfalls nicht geschadet. Er gilt weiterhin als Kenner der Zukunft und arbeitet heute bei Alphabet, Google. Die Propheten selbst - so scheint es - werden selten zur Verantwortung gezogen. Warum eigentlich? Und warum hält man daran fest, die Zukunft vorhersagen zu müssen, wenn die Methoden der Vorhersagen bestenfalls als dürftig bezeichnet werden können? Kein politischer Thinktank, kein politischer Analyst hat das Ende der Sowjetunion vorhergesehen. Der Schock war groß, und die Reaktion? Noch mehr Vorhersagen. Zumindest bezüglich Trends und Moden. In der Politik wurde es in letzter Zeit etwas ruhiger, was die Freude an Prognosen angeht, meinen Historiker. Wirtschaftsprognosen hingegen bestimmen wie eh und je die Aktienkurse und Investitionen. Auch wenn heute weitaus weniger über Rating-Agenturen gesprochen wird, als zu Zeiten der Krise rund um 2008. Mit Hilfe von Satelliten, Sensoren, und Supercomputer werden Wetterprognosen erstellt. Daten haben die Meteorologen genug. Ihre Sorge gilt den Klimaveränderungen, die keinen historischen Vergleich mehr zulassen. Vorhersagen, so ihre Ersteller, sollen dabei helfen, Ungewissheit zu reduzieren. Sie dienen der Planung und können damit Besorgnisse zerstreuen. Erstelle man keine Prognosen, bleibt dem Menschen nur die Vermutungen und damit eine wenig verlockende Aussicht. - Auf der Suche nach Antworten trifft Mariann Unterluggauer unter anderen auf Statistiker, Meteorologen, Philosophen, Politikwissenschafter, Ökonomen und Computerwissenschafter.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lernen, um die Welt zu verändern

100 Jahre Waldorf-Schulen (1). Gestaltung: Nikolaus Scholz. In diesem Jahr feiern die Waldorfschulen ihr hundertjähriges Jubiläum. 1919 gründete der Besitzer der Zigarettenfabrik Waldorf Astoria in Stuttgart die erste Waldorfschule, dessen Leitung der umstrittene Österreicher Rudolf Steiner übernahm. Seine Lehre prägt bis heute das Konzept an Waldorfschulen nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern in über 80 Ländern weltweit. Die Waldorfpädagogik zielt auf eine umfassende Persönlichkeitsbildung der Schüler und Schülerinnen ab. Steiners Unterrichtskonzept: Bis zur Oberstufe gibt es keine Noten. Statt im Wochenrhythmus alle Fächer zu unterrichten, werden an Waldorfschulen Fächer wie Mathematik, Deutsch und Geografie in mehrwöchigen Blöcken - sogenannten "Epochen" - gelehrt. Der Unterricht umfasst auch handwerkliche Fähigkeiten wie Tischlern, Töpfern, Schneidern und Gärtnern. Land- und Forstwirtschaftspraktika sollen die Unterrichtsinhalte vertiefen. Dennoch spaltet das Schulmodell die Gemüter - in Walddorfanhänger/innen und scharfe Kritiker/innen. Letztere stellen zum Beispiel die Leistungsstandards der Waldorfschulen im Vergleich zu konventionellen Schulen in Frage. Überzeugte Waldorfianer dagegen schwärmen bis heute von ihrer Schulzeit, und viele Eltern überzeugt das Konzept. Waldorfschulen erleben einen regen Zulauf, auch in Österreich, wo diese allerdings ohne staatliche Unterstützung auskommen müssen.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Ana Threat, André Heller, Lukas König, Supermax (1). Gestaltung: Thomas Mießgang, Walter Gröbchen, Paul Lohberger, Al Bird. Im Jänner 2017 hat das "Radiokolleg" eine Langzeit-Serie zur Geschichte der österreichischen Popmusik gestartet. Von Ambros bis Qualtinger, von Danzer bis Wanda wird das Leben und Werk einzelner Musiker/innen und Bands dokumentiert, ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft reflektiert und ihr Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur gewürdigt. *Ana Threat - Punk 4.0. und Disruption* Die Linzerin Kristina Pia Hofer mischt unter ihrem Pseudonym Ana Threat seit vielen Jahren im alternativen Popbetrieb der Bundeshauptstadt mit. Man könnte auch sagen: Sie mischt ihn auf. Ana Threat, deren Name darauf verweist, dass die von ihr kreierte Kunstfigur auch eine Bedrohung sein kann, ist Produzentin, Medientheoretikerin, Popfest-Kuratorin, vor allem aber: Musikerin. Sie begann in der Punk-Band Anarchophobia, wo sie die Sängerin mit "dicker Hose" mimte und als "lebendes Emanzipationsversprechen" performte. Bald lernte sie Gitarre und Schlagzeug - und verteilte ihre akustischen Energien auf zahlreiche Projekte, die meist dem Garagenpunk nahestanden: Darunter The Happy Kids, Happy Birthday Juanita, Puke Puddle und das Duo "Kristy and the Kraks, eine "All Female-Supergroup". Mit "Cold Lve" veröffentlichte Ana Threat schließlich 2016 schließlich ein Soloalbum, das ihre rabiate, konfrontative Ästhetik wie in einer Nussschale präsentierte. Eine Sache ist allen Projekten der Künstlerin gemein: Sie versteht Pop nicht als Massenbespaßung, sondern als akustische Herausforderung mit politischem Anspruch, bei der Missfallenskundgebungen des Publikums schon eingepreist sind: "Ich gehe mit einer Ultra-Lo-Fi-scheiß-drauf-Attitude an meine Sachen heran." sagt die Künstlerin. Ana Threat: Das ist ein Konzept zwischen Kontinuität und Disruption: Immer, wenn es zu gefällig zu werden droht, kommt eine harsche Dissonanz. Man könnte auch sagen: Punk 4.0.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Eva Teimel. Auf Sommerfrische mit Gustav Mahler. Für den extrem lärmempfindlichen Gustav Mahler waren seine "Komponierhäusln" nicht nur Orte der Konzentration, sondern vor allem der Inspiration. Ob Steinbach am Attersee, Maiernigg bei Klagenfurt oder Alt-Schluderbach bei Toblach - stets versuchte Mahler sich abzuschirmen von dem Lärm der Welt, um sich seinen musikalischen Gedanken hinzugeben. In Kärnten muss man es erst finden, das schlichte kleine Häuschen mitten im Wald oberhalb des Wörthersees, um dieses Idyll der Einsamkeit nachvollziehen zu können. Und es wird schnell verständlich, weshalb Mahler diese kargen vier Wände allem anderen vorzog. Hier, im Rückzugsort des Maiernigger Komponierhäuschens, entstanden seine Fünfte, Sechste und Siebente Symphonie, Teile der Achten, sowie zahlreiche Lieder nach Texten von Friedrich Rückert.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Akustische Literaturgeschichte. Präsentiert von Ernst Grissemann. Gestaltung: Peter Zimmermann


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Marie-Theres Himmler. Aus einem Auftrag wird ein Album, aus Versatzstücken ein großes Ganzes. Man bat ihn um ein einstündiges Programm für eine groß angelegte Konzertveranstaltung zu Ehren des amerikanischen Komponisten George Crumb. Er solle neben Auszügen aus dessen Zyklus "Makrokosmos" auch Stücke seiner Vorbilder und Lieblingskomponisten miteinbeziehen: Frédéric Chopin, Claude Debussy und Alexander Skrjabin. Außerdem als Gäste geladen waren John Field und Samuel Barber. Beauftragter Pianist Michael Veit schuf daraus nicht nur eine beeindruckende Collage, sondern auch sein neues Album: "NOTTURNO - Music of Lights and Shadows". Im Spiel von Licht und Schatten werden hier aus "Fragment-Fetzen" neue Stücke und aus (Versatz-)Stücken ein ganzer Zyklus, dessen nächtliche Umgebung sich mitunter taghell erleuchtet.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Ortsbilder zwischen Vergangenheit und Zukunft. Gäste: Nott Caviezel, Kunsthistoriker, Professor für Denkmalpflege an der TU Wien; Marta Schreieck, Architektin (Henke Schreieck Architekten). Moderation: Anna Soucek. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Plötzlich war die schöne, alte Gastwirtschaft nur noch ein Schutthaufen. Ein Biedermeier-Haus in Wien-Wieden ist eines jener Gebäude, die - durchaus unter emotionaler Anteilnahme und hilfloser Beobachtung der Öffentlichkeit - letzten Sommer in Windeseile abgetragen wurden. Dass solche Bauwerke, die sich nicht in Schutzzonen befinden, und ganze Gründerzeit-Straßenzüge akut gefährdet sind, kritisieren Denkmalschützer seit Jahren. Der Verlust alter Bausubstanz, die anderen Gewinn-Maximen unterliegt als hochwertige Liegenschaften, betrifft auch weniger aufsehenerregende Orte als ganze Blocks im innerstädtischen Bereich. Es geht um die Interieurs von Kaffeehäusern, die mit ihren Betreibern pensioniert werden, um Wohnräume, die jahrzehntelang von alteingesessenen Bewohnern und Bewohnerinnen genutzt wurden und nun qualitativ billig hergerichtet als "top-saniert" zu Investments werden, während in ländlichen Gegenden ganze Ortskerne verwaisen und die ungenutzten Bauten verfallen. Wie kann und soll der Denkmalschutz in solchen Prozessen eingreifen? Wessen Aufgabe ist es, Architektur zu erhalten bzw. wer urteilt über ihren Wert? Wie kann sich eine Stadt zwischen Modernität und Tradition, zwischen Kulturerbe und Fortschritt positionieren? Was trägt die Architektur zur Debatte bei? Die Architektin Marta Schreieck und der Kunsthistoriker Nott Caviezel, der an der TU Wien Professor für "Denkmalpflege und Bauen im Bestand" ist, diskutieren mit Anna Soucek über Ortsbilder und den Ausgleich zwischen Vergangenheit und Zukunft. Reden Sie mit: Rufen Sie in der Sendung an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at.


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. (I) Choir and Orchestra of the Age of Enlightenment, Dirigent: Laurence Cummings. Musik von Henry Purcell * (II) Ensemble Centifolia. Musik von François Couperin, Arcangelo Corelli und Marin Marais (aufgenommen am 8. Juni in der Nikolaikirche Potsdam bzw. am 19. Juni in der Ovidgalerie, Neue Kammern Sanssouci im Rahmen der "Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2019", Teilwiedergaben). Präsentation: Jörg Duit


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Was die Ansichtskarte alles weiß Eine Nebensache als historisches Dokument Ob auf Kühlschränken oder als Bürodekoration - die Ansichtskarte ist zwar rarer geworden, aber sie hat bislang überlebt. Berichtet wird in knappen Worten aus fernen Orten, wo das Wetter schön und das Essen gut ist. Fernab ihrer touristischen Kommunikationsfunktion stellt die Ansichtskarte aber ein wichtiges Zeitdokument dar und weiß mit ihren 150 Jahren so einiges zu erzählen. Gestaltung: Olivia Wimmer Rondnotizen mit Überlegungen zum Wörtchen "billig". Gestaltung: Alois Schörghuber


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Warum Helden Helden sind. Helden sind stark und mutig, da sind sich Rudis Freunde einig. Aber wer am stärksten, am mutigsten und am intelligentesten ist - darüber streiten sie: Ignaz Igels Lieblingsheld ist "Sonic, the Hedgehog" aus einem Videospiel - ein Igel mit blauen Stacheln, der mit seinen roten Turnschuhen blitzschnell laufen kann. Der Kater hingegen ist ein Fan von Catwoman, einer flinken Kämpferkatze. Rudi spricht mit Maximilian und Julius über ihre persönlichen Helden, welche Eigenschaften sie dazu machen und ob es auch im echten Leben heldenhafte Menschen gibt. Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Passagen

Zu Gast bei Severin Groebner, Hosea Ratschiller und Stefanie Sargnagel in der "Letzten Wiener Lesebühne" sind Christiane Rösinger und Jess Jochimsen Aufzeichnung aus dem Vienna Ballhaus in der Berggasse vom 24. Februar 2019 Bearbeitung: Haimo Godler Seit Anfang 2017 gibt es auch in Wien eine "Lesebühne": Severin Groebner (Österreichischer Kabarettpreis 2013), Hosea Ratschiller (Salzburger Stier 2017) und Stefanie Sargnagel (Bachmann-Publikumspreis 2016) laden seither allmonatlich zu einer gemeinsamen literarisch-satirischen Jam-Session: der "Letzten Wiener Lesebühne". Die Gastgeber treffen einander stets am letzten Sonntag im Monat im Vienna Ballhaus im 9. Bezirk, um gemeinsam mit ausgewählten Gästen dem interessierten Publikum ihre neuesten satirischen Texte, komischen Kurzgeschichten, aktuellen Kolumnen, Lieder, Monologe oder lyrischen Ergüsse zu präsentieren.


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16.55 Uhr

 

 

Der Himmel voller Götter

In der Mythologie des Alten Ägypten ist Isis die Tochter von Geb und Nut - dem Gott der Erde und der Göttin des Himmels. Osiris ist ihr Gatte und Bruder - und Herrscher über ganz Ägypten. Doch der andere Bruder Set möchte selbst auf den Herrscherthron. Und ermordet Osiris. n vielen Varianten der Geschichte zerstückelt Set Osiris und verstreut die Teile seines Körpers im Nil, wie die Religionswissenschafterin Astrid Mattes von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erzählt. Andrea Eckert und Florian Teichtmeister werden die Sendereihe mit ihren Stimmen bereichern, Wissenschafter/innen von der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft stellen ihre Expertise zur Verfügung. Ende August werden alle 28 Folgen als Doppel-CD erscheinen.


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Rainer Elstner. Kritische Pop-Töne von iLe und Lizzo Ileana Cabra Joglar ist unter ihrem Künstlerinnennamen iLe eine der bekanntesten Songwriterinnen und Sängerin Puerto Ricos. Sie unterstützt - nicht nur mit ihrer Musik - aktiv die jüngsten Demonstrationen gegen den Gouverneur des US-amerikanischen Außengebiets. Ihr letztes Album "Almadura" feiert weibliche Durchsetzungskraft. Auch die ausdrucksstarke Stimme von Melissa Jefferson, besser bekannt unter ihrem Rap-Namen Lizzo, wird über die USA hinaus gehört. Sie setzt bewusste Zeichen gegen Body Shaming und Misogynie im Hip-Hop - nicht zuletzt mit ihrem freizügigen Coverfoto ihres letzten Albums "Cuz I Love You". Lizzo steht für kulturelle Selbstermächtigung. Sie ist eine Ausnahmeerscheinung in der gegenwärtigen Rap- und Popmusik. Und ihr Querflötenspiel "hat eher etwas von Battle-Rap als von Musikkonservatorium", wie die "SZ" bewundernd feststellt.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Kapitalismus und Kapitalismuskritik. Mit Jürgen Kocka, em. Professor für die Geschichte der industriellen Welt an der Freien Universität Berlin. Gestaltung: David Winkler-Ebner Sei es die Klage über wachsende Unsicherheit, den zunehmenden Beschleunigungsdruck oder die Verschärfung sozialer Ungleichheit - die Kritik am Kapitalismus ist vielfältig und erlebte in jüngster Vergangenheit nicht zuletzt infolge des Ausbruchs der Finanzkrise im Jahr 2008 einen Aufschwung. Grund genug, einen Blick auf das Phänomen des Kapitalismus zu werfen, dessen früheste Ansätze sich bis zum Fernhandel antiker Großreiche verfolgen lassen. Ausgehend von China und dem arabischen Reich begann sich der Kapitalismus im Mittelalter in Form des Kaufmannskapitalismus auszubreiten, wohingegen in Europa die christliche Morallehre, die wirtschaftlichem Gewinn grundsätzlich skeptisch gegenüberstand, die Durchsetzung des Kapitalismus zunächst erschwerte. Schließlich sollte Europa aber zum Zentrum des Kapitalismus werden, das neue Formen dieser Wirtschaftsweise hervorbrachte. Mit der europäischen Expansion an der Wende zur Neuzeit nahm auch die Entwicklung des Kapitalismus an Fahrt auf. Aus der Verbindung von Finanzkapitalismus und Kolonialismus entstand jene Organisationseinheit, die für die kapitalistische Produktionsweise in der Neuzeit typisch werden sollte: die Kapitalgesellschaft. Eine der damals größten dieser Art war die 1602 gegründete "Vereinigte Ostindische Kompanie". Zudem kamen über den Aufstieg von Börsen und Bankwesen in der Frühen Neuzeit immer breitere Gesellschaftsschichten mit Kapitalismus in Berührung. Auch die Landwirtschaft wurde vom Kapitalismus erfasst - seit dem 16. Jahrhundert entwickelte sich in Osteuropa der Agrarkapitalismus. Im Bereich des Gewerbes bildeten wiederum die protoindustrielle Hausindustrie und Heimarbeit - so Jürgen Kocka - das "wichtigste Einfallstor des Kapitalismus". Die sich seit dem Ende des 18. Jahrhunderts von England ausbreitende Industrialisierung steht in enger Verbindung zum Kapitalismus. Einerseits hatte dieser der Industrialisierung den Weg geebnet, andererseits veränderte diese den Kapitalismus fundamental: Lohnarbeit wurde zum Massenphänomen, die Akkumulation von Kapital erreichte neue Dimensionen und der Kapitalismus wurde nicht bloß zum dominierenden Regelwerk der Wirtschaft, er durchdrang vielmehr auch andere Bereiche des menschlichen Lebens wie Gesellschaft, Kultur und Politik. Der Aufstieg des Finanzkapitalismus in den vergangenen Jahrzehnten stellte das System vor bisher ungelöste Herausforderungen, die verbreitet zu Ansatzpunkten einer neuen Skepsis gegenüber dem Kapitalismus wurden.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Vor 30 Jahren fand das "Paneuropäische Picknick" statt, ein Meilenstein auf dem Weg zum Zusammenbruch des DDR-Regimes. Gestaltung: Ralf Leonhard Die Berliner Mauer fiel im Burgenland. Genauer: An der ungarisch-österreichischen Grenze bei St. Margarethen, wo im August 1989, drei Monate bevor die Mauer in Berlin tatsächlich geöffnet wurde, eine Massenflucht von DDR-Bürgerinnen und Bürgern stattfand; ein Ereignis, das sowohl die ungarische Regierung als auch das Regime in Ostberlin unter Zugzwang setzte. Anlass war eine Initiative ungarischer Oppositioneller, die als Paneuropäisches Picknick in die Geschichte einging. Wenn sich Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel am Montag zum 30. Jahrestag am Tor der Freiheit einfinden, werden auch Protagonisten von damals dabei sein. Schon im Vorfeld wurde in einigen Veranstaltungen an das legendäre Picknick erinnert.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Bruchlinien in der Ukraine Von Brigitte Voykowitsch Wie andere mittel- und osteuropäischen Länder blickt auch die Ukraine auf eine äußert komplexe Geschichte zurück. Teile des heutigen Staatsgebiets gehörten im Lauf der Jahrhunderte zu unterschiedlichen Reichen: der Westen zur Habsburger-Monarchie und zeitweise auch zu Polen, der Osten zu Russland. Schließlich kam im 20. Jahrhundert das gesamte Staatsgebiet sukzessive an die Sowjetunion. Daraus erklärt sich die heutige Zweisprachigkeit des Landes, wobei tendenziell im Westen mehr Ukrainisch und im Osten mehr Russisch gesprochen wird. Aufgrund des konfliktreichen Verhältnisses zu Russland, das bis heute das Recht der Ukrainer auf einen unabhängigen Staat in Frage stellt, ist die Sprache zu einem innenpolitischen Instrument geworden. Einerseits haben der Konflikt mit Russland, die Annexion der Krim und der Krieg in der Ostukraine, zur Herausbildung einer neuen zweisprachigen politischen Identität in der Ukraine geführt. Andererseits führt der Konflikt mit Russland regelmäßig zu Maßnahmen und Gesetzen, die das ukrainische Element zuungunsten des Russischen stärken wollen. Dazu gehören Sprachgesetze, die die russische Sprache aus dem Alltag verdrängen sollen; Sanktionen gegen Sänger, die zu oft in Russland auftreten; Visaverweigerungen für internationale Journalisten und dergleichen mehr. Zahlreiche Kulturschaffende und Vertreter der Zivilgesellschaft beklagen diese Art der Verbots- und Zensur-Politik. Wenn man das Ukrainische unterstützen wolle, so könne man das ihrer Ansicht nach auch mit positiven Fördermaßnahmen tun.


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19.30 Uhr

 

 

On stage

"Steps Ahead"-Hits in orchestraler Klangfülle: Mike Mainieri UAJO. Gestaltung: Marlene Schnedl Das von Saxofonist Christian Maurer geleitete Upper Austrian Jazz Orchestra hat sich seit der Gründung 1991 sukzessive zu einem der bedeutendsten österreichischen Großklangkörper im Bereich Jazz entwickelt. Die lange Reihe prominenter Gastsolisten, die auch die Trompeter Kenny Wheeler und Jack Walrath sowie Sängerin Maria João umfasst, wurde im Frühjahr 2018 in Gestalt einer Tournee mit Vibrafonist Mike Mainieri fortgesetzt. Dieser hat sich vor allem mit der 1979 gegründeten Fusion-Supergroup "Steps Ahead" einen Fixplatz in der Jazzgeschichte erspielt, als junger Mann Ende der 1950er Jahre aber auch noch Billie Holiday begleitet. Wenige Wochen vor seinem 80. Geburtstag konzertierten Mainieri und das Upper Austrian Jazz Orchestra am 2. Juni 2018 beim 13. Marianne-Mendt-Jazzfestival auf der Bühne im Hof in St. Pölten und begeisterten mit kraftvollen Bigband-Arrangements von Hits aus dem "Steps Ahead"-Repertoire" wie auch von Mainieris 1981 erschienener LP "Wanderlust".


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21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Klassiksommer, Teil 6 Walt Whitman: Leben und Abenteuer von Jack Engle, Roman, dtv (Übersetzung: Jürgen Brocan) Maurice Blanchot: Warten Vergessen, Suhrkamp Verlag Verlag (Übersetzung: Johannes Hübner) und Aminadab, Diaphanes Verlag (Übersetzung: Marco Gutjahr)


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Johannes Kotschy zum 70. Geburtstag. Gestaltung: Philipp Weismann Der im oberösterreichischen Mondsee lebende Komponist Johannes Kotschy studierte Klavierkammermusik und Komposition an der Universität Salzburg. In seinem ?uvre finden sich Kammermusik, Chor- und Orchesterwerke, Oper, Musik-Happenings oder Musik für Soloinstrumente. Seit 1985 komponiert Kotschy ausschließlich Werke im Naturtonsystem, beruhend auf der 72-stufigen Skala der Ekmelischen Musik. Das ekmelische Tonsystem stellt eine Erweiterung der in der westlichen Welt gebräuchlichen zwölfstufigen temperierten Tonskala dar, wobei jeder der zwölf Halbtöne innerhalb einer Oktave sechsfach unterteilt ist. Zudem erfasst es viele außereuropäische Tonsysteme, etwa aus der arabischen, indischen oder javanischen Musik. Auf dieser Basis hat Johannes Kotschy ein spezielles Instrument entwickelt: den "Klangkubus", ein Klangkunstobjekt mit etwa 100 feingestimmten Messingröhrenglocken, das erstmals bei der Biennale in Salzburg 2009 präsentiert worden ist und eine Fülle von mikrotonalen Klängen und Strukturen hörbar machen kann. - Am 1. Mai feierte Johannes Kotschy seinen 70. Geburtstag.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Scheidle Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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